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Weihnachtsgeschäft im Onlineshop: Die Checkliste bis Black Friday

Weihnachtsgeschäft im Onlineshop: Die Checkliste bis Black Friday
KI

Für viele Onlineshops sind die Wochen zwischen Black Friday und Weihnachten die umsatzstärksten des Jahres. Black Friday ist 2026 am 27. November, Cyber Monday am 30. November. Änderungen am Shop sollten bis dahin erledigt sein, denn mitten im Ansturm will niemand ein Update einspielen. Diese Checkliste hilft bei der Vorbereitung.

Technik: jetzt aktualisieren, nicht im Dezember

  • Updates einspielen: Shopsystem, Erweiterungen und PHP auf aktuellen Stand bringen. Gerade nach der PHP-Lücke PHP2Shell sollte das ganz oben stehen.
  • Sicherung prüfen: Gibt es eine tägliche Sicherung, und lässt sie sich auch wirklich zurückspielen?
  • Ladezeit messen: Langsame Seiten kosten Käufe, vor allem auf dem Handy. Große Bilder und unnötige Skripte sind die häufigsten Bremsen.
  • Kasse testen: einmal mit jeder Zahlungsart komplett bestellen, inklusive Bestätigungsmail und Rechnung.
  • Änderungsstopp festlegen: Ab etwa Mitte November nur noch nötige Korrekturen, keine neuen Funktionen.

Versand und Lieferzeiten

  • Lagerbestand der Topseller prüfen und rechtzeitig nachbestellen
  • Lieferzeiten im Shop ehrlich anpassen, wenn es länger dauert
  • Letzten Bestelltag für die Lieferung vor Weihnachten festlegen und gut sichtbar nennen, abgestimmt mit den Stichtagen Ihres Versanddienstleisters
  • Verpackungsmaterial und Hilfe beim Packen einplanen

Aktionen richtig auszeichnen

Rabattaktionen gehören zum Black Friday dazu. Dabei gilt: Wer mit einer Preisermäßigung wirbt, muss als Vergleich den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben (§ 11 Preisangabenverordnung). Ein kurz vorher erhöhter „Streichpreis“ ist nicht erlaubt. Gutscheine, Bundles oder Gratiszugaben sind oft die einfachere Alternative. Planen Sie außerdem, wann die Aktion endet, und stellen Sie sicher, dass die Preise danach automatisch zurückspringen.

Rechtliches auf dem Stand halten

  • Widerrufsbutton: seit Juni 2026 Pflicht. Mehr dazu im Beitrag Widerrufsbutton im Onlineshop.
  • Verlängerte Rückgabe: Wer Weihnachtsgeschenke bis Januar zurücknimmt, sollte die Bedingungen klar formulieren und sauber von der gesetzlichen Widerrufsfrist trennen.
  • Gutscheine: Einlösebedingungen und Gültigkeit eindeutig angeben.

Gefunden werden

  • Aktionsseite für Black Friday und Weihnachten anlegen und jedes Jahr wiederverwenden. So sammelt sie über die Jahre Sichtbarkeit.
  • Produktdaten im Google Merchant Center aktualisieren, inklusive Sonderpreisen
  • Newsletter mit Geschenkideen und dem letzten Bestelltag vorbereiten
  • Gutscheinkarte als Last-Minute-Geschenk anbieten

Kundenservice vorbereiten

Mehr Bestellungen bedeuten mehr Fragen. Ergänzen Sie die häufigsten Fragen zu Lieferzeit, Umtausch und Gutscheinen auf einer Hilfeseite, und legen Sie Antwortvorlagen für E-Mails an. Wenn jemand im Team Urlaub hat, sollte klar sein, wer in dieser Zeit Bestellungen und Anfragen bearbeitet.

Fazit

Das Weihnachtsgeschäft wird im Oktober und November gewonnen, nicht im Dezember. Wer Technik, Versand und Aktionen jetzt vorbereitet, kann sich in der heißen Phase um die Kunden kümmern. Für Updates, Ladezeit oder einen Blick auf Ihren Shop sind wir gern da, mehr dazu auf unserer Seite Onlineshop erstellen.