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Produktfotos für den Onlineshop: Warum gute Bilder mehr verkaufen

Produktfotos für den Onlineshop: Warum gute Bilder mehr verkaufen
KI

Im Laden nehmen Kunden ein Produkt in die Hand, drehen es und schauen genau hin. Im Onlineshop müssen das die Fotos leisten. Schlechte Bilder wecken Zweifel, gute Bilder beantworten Fragen, bevor sie gestellt werden. Und sie sorgen dafür, dass weniger zurückgeschickt wird, weil das Produkt so aussieht wie erwartet.

Welche Bilder jeder Shop braucht

  • Hauptbild (Freisteller): das Produkt vor neutralem, meist weißem Hintergrund. Es erscheint in Kategorien, Suchergebnissen und bei Google Shopping und sollte bei allen Produkten einheitlich sein.
  • Detailbilder: Material, Nähte, Anschlüsse, Etiketten. Alles, was Kunden im Laden genauer ansehen würden.
  • Ansichten: vorn, hinten, seitlich, bei Bedarf geöffnet oder zerlegt.
  • Anwendungsbilder: das Produkt im Einsatz. Sie zeigen Größe, Umfeld und Nutzen und wecken Emotionen.
  • Größenvergleich: eine Hand, ein Mensch oder ein bekannter Gegenstand im Bild. Das beugt Enttäuschungen vor.

Licht und Hintergrund

Gleichmäßiges, weiches Licht ist wichtiger als die teuerste Kamera. Harte Schatten und Spiegelungen lenken ab, ein Farbstich verfälscht das Produkt und führt zu Rücksendungen. Verwenden Sie für alle Produkte denselben Aufbau, denselben Hintergrund und denselben Abstand. So wirkt der Shop ruhig und professionell.

Technik: Format, Größe, Dateiname

  • Auflösung: groß genug für den Zoom, meist reichen 2000 Pixel an der langen Seite.
  • Dateigröße: Das Shopsystem sollte verkleinerte Fassungen in modernen Formaten wie WebP oder AVIF ausliefern. Große Originalbilder bremsen die Ladezeit, vor allem auf dem Handy.
  • Einheitliches Format: zum Beispiel quadratisch für alle Produktbilder, damit Kategorieseiten sauber aussehen.
  • Dateiname und Alternativtext: „wanderschuh-herren-braun.jpg“ statt „IMG_4711.jpg“, dazu ein kurzer Alternativtext, der beschreibt, was zu sehen ist. Das hilft Suchmaschinen und Menschen, die einen Screenreader nutzen.

Bilder für Google Shopping

Wer seine Produkte über das Google Merchant Center zeigt, muss sich an Googles Bildregeln halten: Das Hauptbild zeigt das Produkt deutlich, ohne Wasserzeichen, ohne Werbetexte und ohne Rahmen. Platzhalter und reine Logos werden abgelehnt. Mehr zum Thema steht in unserem Beitrag Onlineshop bei Google sichtbar machen.

Selbst fotografieren oder Profi?

Für einfache Produkte mit wenigen Varianten reicht oft ein kleines Lichtzelt, ein Stativ und ein aktuelles Smartphone. Bei vielen Produkten, glänzenden Oberflächen, Schmuck, Textilien oder Anwendungsbildern mit Menschen lohnt sich ein Fotograf. Er bringt Licht, Erfahrung und einen festen Ablauf mit, und die Bilder sehen auch in einem Jahr noch einheitlich aus, wenn neue Produkte dazukommen. Herstellerbilder sind ein bequemer Start, aber sie stehen in vielen anderen Shops ebenfalls und heben Sie nicht von der Konkurrenz ab.

Checkliste

  • Einheitliches Hauptbild auf neutralem Hintergrund
  • Mindestens drei Bilder pro Produkt: Hauptbild, Detail, Anwendung
  • Farben am Bildschirm mit dem echten Produkt verglichen
  • Sprechende Dateinamen und Alternativtexte
  • Bilder für schnelles Laden optimiert
  • Regeln für Google Shopping eingehalten

Fazit

Gute Produktfotos sind keine Kür, sondern Teil der Produktbeschreibung. Sie schaffen Vertrauen, verkaufen und sparen Rücksendungen. Ob Freisteller im Studio oder Anwendungsbilder vor Ort: Wir fotografieren für Onlineshops in Dresden und Sachsen, mehr dazu auf unserer Seite Fotografie.